Hate Slam

Diese Veranstaltung ist bereits vorbei.
Beginn:
6. September 2019 19:00
Ende:
6. September 2019 21:00
Veranstalter:
GRÜNE JUGEND Thüringen
info@gj-thueringen.de
Aktualisiert:
26. August 2019
Ort:
Häselburg Gera
Anschrift:
Google Maps
Burgstraße 12, Gera, 07545, Deutschland

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Anfeindungen gehörten schon immer zum Alltag von Personen des öffentlichen Lebens dazu, wenngleich es Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte oder andere von Diskriminierung betroffene Gruppen ungleich härter trifft. Doch was wir in den letzten Jahren erleben, hat gleich mehrfach neue Qualitäten bekommen: Gibt es doch wieder Kräfte, die bewusst die Entgrenzung von Sprache vorantreiben und systematisch Hass und Hetze schüren.

Besonders in den sozialen Medien verbreitet sich Hate Speech und kann dort alle betreffen, die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen und die gegen Rassismus und Sexismus Stellung beziehen. Insbesondere Frauen, LSBTIQ* und Menschen mit Migrationsgeschichte sollen durch die Angriffe gezielt mundtot gemacht werden. Grüne Politiker*innen werden als Gutmenschen diffamiert und ein braunes Dauerrauschen in den Kommentarspalten soll vermeintliche Mehrheiten für menschenfeindliches Gedankengut suggerieren.

Hate Speech ist ein Angriff auf uns alle: Unsere Demokratie, die Menschenrechte und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Dagegen wenden wir uns gemeinsam und werden den Hatern und Trollen beim Hate Slam ihren Hass vor die Füße kippen, über die größten Absurditäten lachen und Strategien gegen den Hass entwickeln. Mit dabei sind:

Claudia Roth, Bundestagsvizepräsidentin
Madeleine Henfling, Thüringer Landtagsabgeordnete
Max Reschke, Kandidat für den Thüringer Landtag

Die GRÜNE JUGEND Thüringen lädt zu einem kämpferischen Abend ein:

Am 6. September ab 19 Uhr in der Häselburg in Gera.

Der Eintritt ist kostenlos. Bringt alle eure Freund*innen und starke Nerven mit!

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Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.“