Pressemitteilung
Jena | 15.04.2018

Dieses Wochenende hat die GRÜNE JUGEND Thüringen ihre Landesmitgliederversammlung in Jena veranstaltet. Die mehr als zwanzig Teilnehmer*innen beschäftigten sich in inhaltlichen Anträgen und Workshops mit Kommunalpolitik und wählten einen neuen Landesvorstand.

Bei den Wahlen zum Landesvorstand wurde Laura Wahl (23) einstimmig als Landessprecherin wiedergewählt. Sie vertritt damit die GRÜNE JUGEND Thüringen bereits im dritten Jahr. Um den Posten des Landessprechers bewarben sich sowohl der bisherige Sprecher Fabian Gabriel (19) als auch der bisherige Politische Geschäftsführer Martin Püschel (27). Gewählt wurde hier im zweiten Wahlgang der Schüler Fabian Gabriel als Sprecher der GJ Thüringen. Martin Püschel, Sozialarbeiter in Erfurt, übernimmt weiterhin die Politische Geschäftsführung. Mit dem Auszubildenden Jan Estelmann als neuem Schatzmeister ist der Landesvorstand damit komplett. Daauf der Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Thüringen die Vergrößerung des Landesvorstands auf sechs Personen beschlossen wurde, werben ab Herbst zwei Beisitzer*innen das Team ergänzen.

Der politische Jugendverband hat außerdem zwei *Voten für die Landesliste* von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Thüringen vergeben. Eines davon erhielt die Studentin Laura Wahl, die ab 2019 die Stimme der Junggrünen im Thüringer Landtag sein möchte: „Ich möchte mich für eine ökologische Verkehrswende in Thüringen stark machen, die den Öffentlichen Personennahverkehr und den Radverkehr in den Fokus rückt. Mobilität ist eine essentielle Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, deshalb will ich dafür streiten, dass alle Menschen mobil sein können – unabhängig vom Geldbeutel, Alter oder Geschlecht.“

Das zweite Votum für die Landesliste von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Thüringen erhielt Fabian Gabriel. Ihm ist besonders der Kampf um mehr Akzeptanz für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt wichtig.

In beiden Bewerbungen wurde besonders hervorgehoben, dass auch junge Menschen in den Parlamenten wichtig seien. Sie sind am längsten von den politischen Entscheidungen betroffen, bringen eine neue Perspektiven ein und müssen deswegen auch in den Parlamenten vertreten sein – so der Standpunkt der grünen Jugendorganisation.