Zum Jahresauftakt gibt es einen Doppel-Monatsbericht. Viel Spaß beim Lesen!

6. Januar: Landesvorstands-Klausur

Gute politische Arbeit braucht sorgfältige Planung. Aus diesem Grund haben wir uns am Samstag in der Landesgeschäftsstelle zur LaVo-Klausur getroffen. Wir haben uns mit Jonas aus dem Bundesvorstand und Nico und Max aus dem altgrünen Landesvorstand vernetzt und neben anstehenden Veranstaltungen wie der Landesmitgliederversammlung auch unseren Halbjahresschwerpunkt zu Kommunalpolitik besprochen.

 

18. Januar: Demo „Studis fight the Power“

Gemeinsam mit anderen Jugendverbänden haben wir am 18. Januar die Demo „Studis fight the Power“ organisiert. An diesem Tag hat auch der Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft im Landtag getagt und wir haben die Demo genutzt, um unsere Forderungen noch mal laut zu formulieren.  Immerhin mehr als 100 Thüringer Studierende beteiligten sich an der Demo zum Landtag. Viele Medien berichteten darüber, Laura gab als Presseansprechpartnerin des Bündnisses allein drei Interviews im Radio F.R.E.I. Nachzuhören und nachzulesen im Pressespiegel: http://studisfightpower.blogsport.eu/pressespiegel/

17. und 28. Januar: Demo gegen Anti-Moschee-Kundgebung der AfD

Die AfD demonstrierte im Januar zweimal gegen den geplanten Moscheebau in Erfurt-Marbach und damit das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Das war eine Reaktion auf die Genehmigung des Bauantrags für eine Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde am 12.01. Zu beiden Demonstrationen gab es eine Gegendemo, der sich jeweils viele junggrüne Aktivist*innen anschlossen um die rassistische Hetze der AfD nicht unwidersprochen zu lassen.

1. Februar: GRÜNE JUGEND Jena mit neuem Vorstand

Wir freuen uns sehr, dass die GJ Jena wieder aktiv ist und nun auch ein neues Sprecher*innenteam hat. Herzlichen Glückwunsch an Isabelle Klein und  Fabian Preckel, die sich gemeinsam mit der Ortsgruppe für ein ökologisches und weltoffenes Jena einsetzen wollen. Auch JenaTV hat über den neuen Vorstand berichtet: http://www.jenatv.de/mediathek/43974/Gruene_Jugend_Jena_mit_neuem_Vorstand.html

3. Februar: Demo gegen Aufmarsch der Nazi-Partei „Die Rechte“ in Weimar

Wie schon die vergangenen Jahre versuchten und versuchen Neo-Nazis und Rechte auch 2018 die Opfer der Bombenangriffe auf deutsche Städte im 2. Weltkrieg zu instrumentalisieren. Mit Begriffen wie „Bombenholocaust“ und der Verdrehung historischer Geschehnisse wird ein deutscher Opfer-Kult zelebriert, der den Holocaust und die Taten der Deutschen während des Dritten Reichs relativiert oder verleugnet. Am 3. Februar wurde das auch von der Nazi-Partei „Die Rechte“ in Weimar versucht. Das dortige Bürgerbündnis gegen Rechts organisierte verschiedene Gegenkundgebungen und war eindeutig in der Mehrzahl (ca. 500 zu 70). Die GJ-Basisgruppe in Weimar war auch an den Gegendemos beteiligt, die Blockade-Versuche blieben jedoch erfolglos.

17. Februar: Demo gegen Aufmarsch der Nazi-Partei „Der III. Weg“ in Nordhausen

In Reaktion auf die Demonstration der Nazi-Partei „Der III. Weg“ organisierte des Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Nordhausen die Demonstration „Töne der Toleranz“. Insgesamt nahmen daran 400 Personen teil, zusätzlich gab es ein Friedensgebet und eine Mahnwache mit rund 60 Personen. Dabei wirkten viele Institutionen und Organisationen mit und so waren bei den Protesten für ein Nordhausen ohne Rassismus und Geschichtsrevisionismus auch (jung)grüne Aktivist*innen dabei. Dabei war eine Blockade-Aktion erfolgreich. Die rechtsextreme Demonstration hatte einen ähnlich geschichtsrevisionistischen Aufruf wie die in Weimar zwei Wochen zuvor.

20. Februar: Männlichkeit, Macht und Hegemonie in Antike und Gegenwart – Vortrag und Diskussion

Am 20. Februar hat die GRÜNE JUGEND Erfurt im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Thüringer Frauen*kampftagsbündnisses zum Frauen*kampftag 2018 über hegemoniale Männlichkeit und damit verbundene Machtstrukturen im Wandel der Zeiten, vom alten Griechenland bis hin zur amerikanischen Präsidentschaft Donald Trumps, nach einem einführenden Vortrag von Daniel Albrecht und Jürgen Martschukat von der Uni Erfurt diskutiert. Außerdem kam zum ersten Mal dabei ein Gebärdendolmetscher zum Einsatz. Volle Hütte an diesem Abend.

23. Februar: Fishbowl zum Thema Frauen*quote in Jena

Dass Frauen* nur zu 30 Prozent im Bundestag vertreten sind, ist bekannt. Aber auch in der Wissenschaft sieht es katastrophal aus: 80 Prozent aller Professuren sind immer noch mit Männern* besetzt. Zur im Grundgesetz anvisierten Gleichstellung von Männern* und Frauen* ist es folglich noch ein langer Weg. Warum Frauen*quoten hier ein sinnvolles Instrument zur Förderung der Gleichstellung sein können, erklärte Nicola Hille in einem spannenden Input. In der anschließenden Fishbowl-Diskussion wurden Pro- und Kontraargumente rege ausgetauscht und wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltung so erfolgreich verlief.

26. Februar: „Übersehen und unterschätzt: Frauen in der rechten Szene“ in Gera

Frauen* in der rechten Szene werden häufig unterschätzt. Sie sind allerdings nicht nur der „soziale Kitt“, der die Szene zusammenhält, sondern auch aktiv an der Verbreitung rechter Ideologie und rechtsextremen Gewalttaten beteiligt. Astrid Rothe-Beinlich, Thüringer Landtagsabgeordnete, stellte in ihrem interessanten Vortrag rechte „Führerinnnen“ aus Thüringen vor und zeigte Strategien gegen rechte Propaganda auf: „Es darf keine Toleranz für Intoleranz geben!“