Gemeinsam mit dem Umweltreferat des Stura der Friedrich-Schiller-Universität und den Landesverbänden von Bündnis 90/Die Grünen und Jusos stellte die GRÜNE JUGEND Thüringen am vergangenen Samstag allen interessierten Bürger*innen einen kostenlosen Bus zur Großdemo gegen den Castortransport im Wendland zur Verfügung. Ein besonderer Dank geht auch an das Anticastor-Plenum-Jena, in dessen Umfeld die Idee des Buses entstand und das zu Demo mobilisiert hat. In Dannenberg, wo der Castor von den Schienen auf die Straße verladen wird, begann gegen 12.30 Uhr die zentrale Kundgebung mit insgesamt mehr als 23.000 Menschen, unter ihnen auch 50 Demonstrierende aus Jena und Umgebung.

Jeder neue Castor-Transport ins Wendland zementiert Gorleben als Endlager. Deshalb ist es nötig weiterhin möglichst breiten Widerstand leisten und ein Zeichen gegen die völlig willkürliche Auswahl des Standorts zu setzen, der aufgrund sicherheitstechnischer Mängel eine enorme Gefährdung der umliegenden Gemeinden und Landschaften darstellt. Es muss endlich eine bundesweite, ergebnisoffene Endlagersuche geben, um den produzierten Atommüll sicher auch für zukünftige Generationen einlagern zu können.