Wahlordung der Grünen Jugend Thüringen

§1 Allgemeines

  • Alle Wahlen sind geheim.
  • Wahlkommission: Die Wahlkommission besteht aus drei Versammlungsteilnehmer*innen. Der Wahlkommission können nur Menschen angehören, die selbst nicht zur Wahl stehen. Die Auszählungsergebnisse der Wahlen werden von der Wahlkommission schriftlich festgehalten. Alle abgegebenen Stimmzettel werden nach Wahlgang getrennt in Umschlägen aufbewahrt und dem Protokoll angefügt.

§ 2 Wahlverfahren

§ 2.1

  • Die Kandidierenden erhalten die Möglichkeit, sich vorzustellen. Die Dauer der Vorstellung beträgt maximal 5 Minuten.
  • Die Veranstaltungsteilnehmer*innen erhalten im Anschluss die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Kandidierenden erhalten 3 Minuten um auf alle Fragen einzugehen.
  • Nach den Fragen an die Kandidierenden gibt es die Möglichkeit, per Geschäftsordnungsantrag eine Personaldebatte, bei der alle Kandidierenden den Raumzu verlassen haben, oder ein Personalgespräch, bei dem es den Kandidierenden freisteht,den Raum zu verlassen, zu beantragen.

 

§ 2.2

  • Sämtliche Wahlen finden im Mehrheitswahlverfahren getrennt nach Frauen, Intersex, und Trans* (FIT*) Plätzen und offenen Plätzen statt. FIT*-Plätze sind hierbei zuerst zu besetzen.
  • Die Wahl des Landesvorstandes geschieht in der Reihenfolge der Tagesordnung.
  • Jede*r Stimmberechtigte*r kann maximal so viele Stimmen vergeben, wie Ämter zu besetzen sind oder kann mit „Nein“ oder „Enthaltung“ stimmen.
  • Das Kumulieren (Häufen) von Stimmen ist nicht möglich.
  • Im ersten Wahlgang ist gewählt, wer die absolute Mehrheit, also mehr als die Hälfte der gültigen abgegebenen Stimmen erhält. Erhält keine*r der Bewerber*innen die Mehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen, wird ein zweiter Wahlgang durchgeführt. Im zweiten Wahlgang dürfen nur Bewerber*innen teilnehmen, die auch an dem ersten Wahlgang teilgenommen haben.
  • Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, also die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen, und mehr Ja- als Neinstimmen, erhält.
  • Haben im zweiten Wahlgang mehrere Wahlbewerber*innen die gleiche Anzahl von Stimmen oder kein*e Bewerber*in die einfache Mehrheit erreicht, so ist eine Stichwahl der beiden Bewerber*innen mit den meisten Stimmen durchzuführen.
  • Haben nach der Stichwahl immer noch mehrere Wahlbewerber*innen die gleiche Stimmenzahl, so entscheidet das vom Präsidium zu ziehende Los.

§3 Schlussbestimmungen

Während einer LMV kann eine einzelne Ausnahme von dieser Wahlordnung mit 2/3-Mehrheit beschlossen werden.