GRÜNE JUGEND Thüringen fordert zeitnahe Einführung eines Tickets nach hessischem Vorbild

 

Die GRÜNE JUGEND Thüringen zeigt sich enttäuscht, dass Auszubildende im Freistaat immer noch auf das Azubiticket warten müssen.

„Obwohl das Azubiticket eines der zentralen Versprechen der rot-rot-grünen Regierung war, kommt hier im Moment nichts voran“, kritisiert die die Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Thüringen, Laura Wahl. „Wir fordern ein Azubiticket nach hessischem Vorbild, das für ganz Thüringen gilt. Dass laut dem aktuellen Entwurf von Ministerin Keller nur das VMT-Gebiet eingeschlossen sein soll, ist ein Hohn für alle Azubis, die ihren Wohn- oder Arbeitsplatz abseits der Städtekette gewählt haben. Gerade auf dem Land fehlen doch schon heute Fachkräfte. Ein ganz Thüringen umfassendes Azubiticket wäre hier ein wichtiges Angebot, um das Leben in allen Regionen Thüringens attraktiv zu machen.“

Die GRÜNE JUGEND Thüringen fordert, dass sich der Preis des Azubitickets an dem des Semestertickets für Studierende orientieren muss, also bei etwa 160€ pro Halbjahr liegen sollte. Dieser Preis lässt sich jedoch nur realisieren, wenn die Arbeitgeber*innen sich an der Finanzierung des Tickets beteiligen.

„Damit ein günstiges, und dadurch erst attraktives Ticket, angeboten werden kann, müssen die Arbeitgeber*innen endlich ihren Anteil übernehmen! Das ist nur fair, denn sie profitieren doch am meisten davon, wenn Thüringen ein gefragter Ausbildungsstandort für junge Menschen wird. Besonders wichtig ist uns, dass das Ticket auch für Schüler*innen der 11. und 12. Klassen und für Freiwilligendienstleistende gilt. Frau Keller und ihr Ministerium müssen endlich ein ordentliches Konzept vorlegen und für eine zeitnahe Umsetzung sorgen. Dazu gehört auch, dass sie intensiver und nachdrücklicher das Gespräch mit den Landkreisen sucht, um eine landesweite Lösung herbeiführen zu können“, schließt Wahl ab.