Die Insektenbestände gehen an vielen Orten Europas dramatisch zurück, teilweise haben sich die Populationen mehr als halbiert. Die ökologischen Folgen sind immens: Vögeln fehlt es an Nahrung, Schädlingen an Feinden, und Blüten an Bestäubern. Ein Grund dafür könnte der häufige Einsatz des Pestizids mit dem Zungenbrechernamen „Neonicotionide“ in der Landwirtschaft sein. Nur ein Wirkstoff kommt rund um den Globus häufiger auf die Felder: das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, das von Expert*innen der WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wird.

Wir fordern, dass Pestizide für die landwirtschaftliche Nutzung nur noch zugelassen werden, wenn zweifelsfrei geklärt ist, dass keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt bestehen. Bis zu diesem Nachweis sollten auch Glyphosat und „Neonics“ verboten bleiben. Wir kämpfen für eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur, statt einer, die unsere Lebensgrundlagen zerstört!