Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung von Tierversuchen am 24. April fordert die GRÜNE JUGEND Thüringen eine massive Reduzierung dieser. Im Zuge dessen will sie die Thüringer Landesregierung an ihre Ziele zur Förderung von Alternativen zu Tierversuchen erinnern.

 

Ein wichtiges Anliegen für die Landessprecherin Laura Wahl: „Die Grausamkeit von Tierversuchen ist eine bekannte Tatsache. Als GRÜNE JUGEND Thüringen fordern wir deshalb, dass Tierversuche – soweit sie nicht gänzlich vermeidbar sind – auf einem absoluten Minimum gehalten werden müssen.“ Damit diese Forderung realisiert werden kann, muss jedoch die Entwicklung von Alternativmethoden stärker gefördert werden. „Es ist aus diesem Grund absolut bedauerlich, dass Sozialministerin Heike Werner bis heute keinen Forschungspreis für Alternativen zu Tierversuchen ausgelobt hat. Wir fordern die Landesregierung auf, diese Bestimmung aus dem Koalitionsvertrag schnellstmöglich umzusetzen“, so Wahl weiter.

 

Landessprecher Fabian Gabriel ergänzt: „In Thüringen werden jedes Jahr Tierversuchsreihen mit über 30.000 Tieren genehmigt. Dass in den letzten Jahren laut mdr-Angaben nur 3% der Anträge vom Landesamt für Verbraucherschutz abgelehnt worden sind, verwundert uns. Die Zahlen lassen Zweifel aufkommen, ob wirklich alle Möglichkeiten von Alternativmethoden ausgeschöpft werden. Wir fordern, die Zahl der Tiere und Versuche bereits jetzt massiv zu reduzieren und die Tests zu verbessern, was das Leid der Tiere minimieren und die Ergebnisse sicherer und besser auf den Menschen übertragbarer machen kann. Um dies gewährleisten zu können, sind strikte Kontrollen und Sanktionen nötig.“