Auf einer erfolgreichen Landesmitgliederversammlung hat die GRÜNE JUGEND Thüringen am ersten Aprilwochenende einen neuen Landesvorstand gewählt, wichtige Beschlüsse gefasst und eine neue Ortsgruppe in Gera anerkannt.

In den vierköpfigen Landesvorstand wurde Laura Wahl als Sprecherin wiedergewählt. Die 22-jährige studiert Wirtschaftswissenschaften in Erfurt und freut sich auf ihre zweite Amtszeit als Sprecherin. Ein Herzensthema ist ihr der Umwelt- und Klimaschutz: „Grüne linke Bewegungen haben das Potenzial, die Welt um uns herum zu ändern. Das will ich mit der GJ Thüringen nutzen, um mit vielen Aktionen auf der Straße Menschen von der existenziellen Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz zu überzeugen. Auch in Thüringen können wir hier noch jede Menge bewegen!“

Als Sprecher wurde der Erfurter Schüler Fabian Gabriel (18) bei nur einer Enthaltung und mit 15 Ja-Stimmen gewählt, der bisher die politische Geschäftsführung innehatte: „Besonders bildungspolitisch muss es in Thüringen endlich grundlegende Veränderungen geben. Dafür werde ich in meiner Amtszeit streiten und wenn nötig politischen Druck auf die Landesregierung ausüben.“

Vervollständigt wird der neue Landesvorstand durch Martin Püschel (26) aus Erfurt, der nun politscher Geschäftsführer der GRÜNEN JUGEND Thüringen sein wird. Martin studiert im Master Soziale Arbeit an der FH Erfurt und war seit letztem Jahr Sprecher der Ortsgruppe Erfurt. Um die Finanzen wird sich Yannik Franzki (24) aus Weimar als neuer Schatzmeister kümmern, der in Nordhausen Public Management studiert hat.

Ein Highlight der 1. Landesmitgliederversammlung war die Anerkennung der Ortsgruppe Gera, die sich am 31. März gegründet hat. Antifaschismus und der Kampf gegen Rechts sind den Geraer Aktiven sehr wichtig. Ein erstes Ziel für die neue Ortsgruppe ist es deshalb, einen breiten Gegenprotest gegen die Kundgebung vom 3. Weg am 1. Mai in Gera mit zu organisieren.

Auch wurden wieder verschiedene Beschlüsse gefasst, unter anderem der Leitantrag „Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, und für politische Bildung an Schulen!“, denn Rassismus und andere Diskriminierungsformen werden in der Schule reproduziert, anstatt antidiskriminierender und politischer Bildung genügend Platz zu geben. Wir fordern, dass an allen Schulen primär projektorientiertes Lernen statt starrer Fächer angeboten wird. Die Notwendigkeit zeigt sich besonders in der politischen Bildung: Politik kann und sollte nicht unabhängig von Geschichte,Wirtschaft, Recht, Geografie und allen anderen Gebieten betrachtet werden und anders herum.

 

PM_GRÜNE JUGEND