NIE WIEDER – das kann die einzige Antwort auf die im Nationalsozialismus begangenen Verbrechen sein! Ein solcher Ort des Verbrechens war das ehemalige KZ Buchenwald, das von von 1937-1945 von den Nazis auf dem Ettersberg in der Nähe von Weimar für ihre Gräueltaten benutzt worden ist. Insgesamt fast 280.000 Menschen waren hier inhaftiert und mehr als 56.000 von ihnen starben an Folter, medizinischen Experimenten, harter Arbeit und Auszehrung.

Wir haben Buchenwald gestern mit Interessierten besucht, das heute in eine Gedenkstätte umgewandelt worden ist. Nach einem Besuch des Glockenturms, einem weithin sichtbaren Mahnmal, und des Friedhofs, erhielten wir eine fast zweistündige Führung. Die Gruppenleiterin erklärte viele Hintergründe und gab uns einen detaillierten Einblick in das Lagerleben. Der Regen und die kalten Temperaturen liesen dabei ansatzweise erahnen, wie menschenunwürdig und auszehrend die harte Lagerarbeit oder ein mehrstündiger Appell im Winter gewesen sein müssen.

Trotzdem hat die Gruppe gut durchgehalten und wir danken allen Teilnehmer*innen für das Interesse. Ein Besuch der Gedenkstätte ist jedem*jeder zu empfehlen. Gerade in Zeiten des (wieder) erstarkenden Rechtspopulismus ist es außerordentlich wichtig, sich der im NS verübten Gräueltaten bewusst zu sein und die Hintergründe zu kennen, wie es dazu kommen konnte. Mehr Infos rund um die Gedenkstätte: https://www.buchenwald.de/nc/1136/