Wie der MDR am Dienstagmorgen via Twitter mitteilte, ist erneut ein Känguru in Erfurt ausgebrochen, zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage.

Laura Wahl, Sprecherin der Grünen Jugend Thüringen, erklärt dazu: „Dass das Känguru erneut ausgebrochen ist, zeigt vor allem, dass dem Känguru offenbar keine angemessen großen Räume geboten werden können. Wir fordern daher den „Besitzer“ des Kängurus dringend dazu auf, zu überdenken, ob die Haltung des Kängurus wirklich notwendig ist und ob es dem Tier in einer anderen Situation nicht viel besser gehen würde. Zwischen einer vierspurigen Hauptstraße und einer ICE-Trasse ist einfach kein Platz für ein Känguru.“

Jonas Graeber, Sprecher der Grünen Jugend Thüringen, ergänzt: „Auch wenn die Behörden nach Medienberichten das Gehege als angemessen deklarieren, fordern wir hier zur erneuten Prüfung auf. Auch muss überprüft werden, ob die Richtlinien an dieser Stelle sinnvoll sind, oder ob, zum Schutz der Tiere, eine neue weitere Tierschutz- und Tierhalte-Richtlinie nötig ist. Das Verhalten des Kängurus zeigt jedenfalls deutlich, dass an dieser Stelle nicht genug Platz ist. Aber dieses Tier ist leider nur einer von vielen Fällen, in denen Halter*innen mit ihren Tieren offenbar überfordert sind. Wir hoffen, dass das Tier schnellstmöglich in eine angemessenere und bessere Situation kommt.“