Aus dem Artikel „Weniger Mäuse im Raps, dafür mehr auf Futterflächen“ in der TLZ vom 18.04. (Seite 4) geht hervor, dass „konventionelle“ Bäuer*innen wie Herr Fliege das Gift Chlorphacinon immer noch bevorzugen würden. Dies kritisieren wir scharf.
Dazu Laura Wahl, Sprecherin der Grünen Jugend Thüringen: „Der Einsatz von Chlorphacinon ist aus gutem Grund verboten. Dieser Wirkstoff führt zu Sekundärvergiftungen und anders als bei Zinkphosphid, ziehen sich die Feldmäuse nicht in ihren Bau zurück, sondern verenden auf den Feldern. Die vergifteten Kadaver werden dann von Eulen, Katzen, Hunden, Greifvögeln, Wildkatzen und anderen Tieren gefressen.“
Jonas Graeber, Sprecher der Grünen Jugend Thüringen ergänzt: „Herr Fliege ist hochrangiger Vertreter des Thüringer Bauernverbandes. In einer solchen Position sollte er sich auch der ökologischen Verantwortung seiner Aussagen bewusst sein. Chlorphacinon ist ein gefährlicher Stoff für viele Tiere und anstatt so einem Stoff hinterherzutrauern sollte sich der Bauernverband lieber an der Erforschung ökologischer Alternativen beteiligen.“