Gemeinsame Pressemitteilung der Linksjugend [´solid] Thüringen und der GRÜNEN JUGEND Thüringen

Die beiden Jugendverbände kritisieren aufs Schärfste die Äußerungen von Thüringens SPDLandeschef Andreas Bausewein, nach dem man den Winterabschiebestopp für Flüchtlinge hinterfragen werde.  
Stephanie Borck vom Landessprecher*innenrat der Linksjugend [´solid] Thüringen ist empört: „Der Politikwechsel von r2g war als Erstes bei den Menschen spürbar, die unter den schlimmsten Bedingungen ihr Zuhause verlassen mussten. Eine humane und verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik muss auch die jahreszeitbedingten Witterungen berücksichtigen“ erklärt sie, und führt weiter aus: „Dass die SPD von diesem Anspruch zurücktreten will, scheint einzig und allein ein Profilierungsbedürfnis zu sein, welches sie nun auf den Rücken von Flüchtlingen ausleben will.“
Thüringens Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND, Katharina Bautz wirft Bausewein vor: „Es entsteht der Eindruck, dass er die SPD wieder ein Stück nach rechts zur CDU ziehen will, um mit ihnen, die sich ja bereits über Bauseweins Aussagen erfreut haben, anzubandeln oder nach konservativem Wähler*innenklientel zu fischen.“ 
Die Jugendverbände der Regierungskoalition sind sich einig: die SPD soll an ihrem Beschluss zum Winterabschiebestopp aus dem Jahr 2012 festhalten. Zudem sollte sie die Bürger*innen davon überzeugen, warum es wichtig und richtig ist, für Flüchtlinge einzustehen.