Zum Ende des sogenannte Weihnachtsfrieden am 15. Januar 2014 fordert die GRÜNE JUGEND Thüringen in Anlehnung an den Abschiebestopp 2013 dessen Verlängerung bis zum 31. März 2014.

Dazu erklärt, Jonas Graeber, Sprecher des Landesarbeitskreises Demokratie und Recht :

„Das vorübergehende Aussetzen der Abschiebungen ist vor allem aus humanitären Gründen unverzichtbar. Vielen Flüchtlingen droht in ihren Herkunftsländern Obdachlosigkeit oder schlechte Wohnbedingungen.Vor allem in den Balkangebieten ist noch ein harter Winter zu erwarten und da eine große Anzahl der Flüchtlinge dorthin abgeschoben werden würde, ist ein Ende des Winterabschiebestopps zu diesem Zeitpunkt unangemessen, falsch und geht völlig am humanitären Ziel vorbei. Die Verhängung eines Winterabschiebestopps war richtig und wichtig, aber der gewählte Zeitraum ist nicht zielführend. Daher fordern wir die schwarz-rote Landesregierung und Innenminister Geibert (CDU) dazu auf, die Abschiebungen zumindest bis Ende März nicht durchführen zu lassen.“

„Die Flüchtlingspolitik ist in Thüringen generell verbesserungswürdig: Flüchtlinge müssen auf engem Raum zusammen leben und sind größtenteils abgeschottet von der restlichen Bevölkerung. Daher muss es ein grundsätzliches Umdenken bei der Landesregierung geben, damit mit einer dezentralen, menschenwürdigen Unterkunft der Flüchtlinge ermöglicht wird“, ergänzt Martin van Elten, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Thüringen.