Seit Jahren versucht die rechte Szene bundesweit ihre menschenverachtende Ideologie über einschlägige Musik und große Konzertveranstaltungen zu verbreiten.

Auch in Berga an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen will die autonome rechte Szene am 10. August bei Hassmusik und menschenverachtenden Parolen ihrer Ideologie frönen. Die Gefahr solcher Veranstaltungen liegt in deren enormem Rekrutierungspotenzial für junge Neonazis. Das Anwachsen der rechten Szene, das u. A. der gerade veröffentlichte Thüringer Verfassungsbericht 2012 offenbart, ist Grund zur Besorgnis. Gerade deshalb ist es nicht hinnehmbar, dass Berga eine Bühne für menschenfeindliche Hetze bieten soll. Mit einem bunten Programm und mit vielfältigen, friedlichen Protesten wird deshalb die demokratische Gesellschaft ein starkes Signal senden: Wir lehnen ein Weltbild ab, das mit einer Mischung aus Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus eine der wohl größten Gefahren für unsere freiheitliche, demokratische Gesellschaft darstellt. Jede*r aufrechte Demokrat*in muss sich diesem zerstörerischen Wahnsinn entgegenstellen! Bereits in Gera am 6. Juli konnte eine breite Öffentlichkeit gegen ein Rechtsrockkonzert organisiert werden.

Es wird das erste Mal sein, dass sich die Neonazis in Berga versammeln. Wir wollen dafür sorgen, dass dies auch das letzte Mal sein wird!

Aus diesem Grund rufen die Landesverbände der GRÜNEN JUGEND aus Thüringen und Sachsen-Anhalt dazu auf, an den Protesten in Berga und Sangerhausen teilzunehmen, friedlich und fröhlich gegen den braunen Ungeist zu demonstrieren und damit ein klares Zeichen gegen faschistisches Gedankengut zu setzen!

Die Proteste starten ab 11 Uhr am 10.08.2013. Berga bleibt bunt! Die GRÜNE JUGEND ist dabei!