Die Grüne Jugend Thüringen spricht sich gegen eine weitere Verlängerung der Richtline zur institutionellen Förderung jugendpolitischer Partein in der derzeitgen Form über das Jahr 2016 hinaus aus. Bei den bevorstehenden Beratungen fordern wir eine Einbeziehung aller betroffenen politischen Jugendverbände.Wir fordern eine Veränderung der Richtlinie unter Berücksichtigung der von den Jugendverbänden vorgetragenen Kritikpunkten. Die Grüne Jugend Thüringen setzt sie für eine Klarstellung in der Förderrichtlinie ein, dass Eigenmittel der politischen Jugendorganisation zu deren Eigenverwendung genutzt werden können und insbesondere für Ausgaben zur Verfügung stehen, welche durch die Richtlinie nicht förderfähig sind. Desweiteren setzt sich die Grüne Jugend Thüringen für eine Entbürokratisierung der Nachweisführung ein, sowie für die Abschaffung der 60/40 Regelung bei der Haushaltszusammensetzung, da diese bei einer klaren Trennung von Eigenmitteln und Zuschüssen die Aufstellung zweier Haushalte nach sich ziehen würde. Die Mitglieder der Grünen Jugend Thüringen beauftragen den Landesvorstand und insbesondere die Schatzmeister*innen der Grünen Jugend Thüringen diesen Prozess
anzustoßen, unser Anliegen an die Verantwortlichen in der Landesregierung heranzutragen und dafür zu kämpfen, dass 2017 eine Förderrichtlinie in Kraft tritt, die unseren Forderungen Rechnung trägt.