Die GRÜNE JUGEND Thüringen fordert demokratische Schulen. Im Bundesverband wird ein Konzept erarbeitet das in Zukunft angewendet werden kann. Bei den momentanen Gegebenheiten wäre dies in vielen Thüringer Schulen jedoch nicht möglich. Zudem fehlt diesem Konzept die Schüler*innenvertretung auf höheren Ebenen als der Schule. Wir brauchen Veränderung jetzt und nicht in einigen Jahren.

Demokratie in der Schule – Strukturen

Mit dem neuen Schulgesetz in Thüringen wurde die Schulsprecher*innenwahl basisdemokratisch gstalltet. Um eine breitere Masse der SchülerInnen vertreten zu können, soll die Landesschüler*innenvertretung künftig durch die Schulsprecher*innen und nicht mehr durch die Kreisschülersprecher*innen. Für die LandesschülerInnenvertretung sollen alle SchülerInnen der Thüringer Schulen antreten dürfen.

Demokratie in der Schule – Schüler*innenvertretung eine Stimme geben

Die Landesschüler*innenvertretung hat nach momentanem Recht nur die Möglichkeit auf eine Anhörung zu hoffen. Die Hoffnung auf eine Anhörung muss zu einem Recht auf Anhörung werden! Sowie, dass die LandesschülerInnenvertretung bei Änderungen von Schulgesetz, Schulordnung und Lehrerdienstordnung ein Rederecht in den zuständigen Ausschüssen des Thüringer Landtages haben.

Demokratie in der Schule – Schule öffnen, nach innen und außen

In Thüringen gibt es für Schulleitungen noch nicht die Pflicht, für Bildungsfahrten Freistellungen erteilen zu müssen was in anderen Bundesländern inzwischen Standard ist. Wir fordern jedoch, nicht nur für Bildungsreisen sondern auch für Verpflichtungen im Rahmen des sozialen, politischen und gesellschaftlichen Engagements Freistellungen zu gewähren. Zudem sollen die VertreterInnen der SchülerInnenvertretung eine Möglichkeit haben innerhalb ihres Vertretungsgebietes mobil zu sein. Hierzu sollen sie Erstattung von Fahrtkosten gewährt werden.